Warum eine Stand­ort­be­stim­mung heute Ent­schei­der­pflicht ist

Viele CEOs und Ver­wal­tungs­räte wissen, dass Digi­ta­li­sie­rung not­wen­dig ist. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wie schnell man rele­vante Fort­schritte erzielt. Trotzdem schei­tern viele Trans­for­ma­ti­ons­pro­jekte oder ver­lie­ren massiv an Tempo, bevor sie Wirkung entfalten.

Der Grund ist banal: Es fehlt die Klarheit über den Aus­gangs­punkt.

Bevor Projekte gestar­tet, Systeme eva­lu­iert oder Inves­ti­tio­nen geplant werden, sollte eine einfache, aber ent­schei­dende Frage beant­wor­tet sein:

Wo steht Ihr Unter­neh­men heute digital und IT-seitig?

Diese Frage klingt simpel. Aber sie ist strategisch.

Digi­ta­li­sie­rung ohne Stand­ort­be­stim­mung ist wie Segeln ohne Kompass

In vielen Unter­neh­men werden Digi­ta­li­sie­rungs­in­itia­ti­ven ad hoc gestartet: 
  • Ein neues ERP, weil das bis­he­rige veraltet ist
  • Auto­ma­ti­sie­rung, weil inef­fi­zi­ente Prozesse nerven
  • Cloud, weil «alle das machen»
  • Digi­ta­li­sie­rungs­ziele, weil der Ver­wal­tungs­rat sie erwartet

Doch ohne Analyse der Aus­gangs­lage entsteht ein Muster:

Aktion ohne Ori­en­tie­rung führt zu Fehl­ent­schei­den, Mehr­kos­ten und Frust.

Die Stand­ort­be­stim­mung schafft die not­wen­dige Klarheit. Aber – und das ist ent­schei­dend – sie ersetzt keine Stra­te­gie­ent­wick­lung. Sie bildet deren Grundlage.

Stand­ort­be­stim­mung und Stra­te­gie gehören zusammen – aber sind nicht dasselbe

Der Ablauf sieht idea­ler­weise so aus:

  1. Stand­ort­be­stim­mung
    Trans­pa­renz über den heutigen Zustand – Iden­ti­fi­ka­tion rele­van­ter Poten­ziale und Risiken.
  2. Stra­te­gie­ent­wick­lung
    Defi­ni­tion der Digi­tal­stra­te­gie basie­rend auf Erkennt­nis­sen aus der Stand­ort­be­stim­mung – Zielbild, Prio­ri­tä­ten und Roadmap… und abge­stimmt auf die Unternehmensstrategie!
  3. Hand­lungs­fel­der und Umsetzung
    Aus der Stra­te­gie werden konkrete Mass­nah­men und Projekte abgeleitet.

Stand­ort­be­stim­mung > Stra­te­gie > Hand­lungs­fel­der > Umsetzung

Diese Rei­hen­folge ver­hin­dert, dass Unter­neh­men im Aktio­nis­mus versinken.

Was ist eine Standortbestimmung?

Eine Stand­ort­be­stim­mung ist ein struk­tu­rier­ter Ana­ly­se­pro­zess, der zeigt, wo das Unter­neh­men digital steht und welches Poten­zial besteht. Das Ergebnis ist ein Mana­ge­­ment-Report, der fak­ten­ba­siert aufzeigt:

  • wo das Unter­neh­men reif ist,
  • wo Defizite oder Risiken bestehen,
  • und welche Themen für die spätere Stra­te­gie­ent­wick­lung relevant sind.

Sie umfasst typi­scher­weise folgende Bereiche:

  • Geschäfts­pro­zesse
  • Tech­no­lo­gie und Systemlandschaft
  • Digi­ta­li­sie­rungs­grad der Wertschöpfung
  • Orga­ni­sa­tion, Kom­pe­ten­zen und Kultur
  • IT-Gover­­nance und Sicherheit

Ergebnis: Klarheit über den Ist-Zustand und Inputs für die Strategie.

Für Unter­neh­men, die eine erste Ori­en­tie­rung wünschen, gibt es zudem den Quick-Check, eine kom­pak­tere Variante mit weniger Aufwand und schnel­le­rem Resultat.

Warum ist eine Stand­ort­be­stim­mung für CEOs und Ver­wal­tungs­räte relevant?

Ent­schei­der müssen Ent­schei­dun­gen treffen, ohne selbst Detail­ex­per­ten für IT zu sein. Gleich­zei­tig tragen sie Ver­ant­wor­tung für Inves­ti­tio­nen, Risiken und Wirkung.

Eine Stand­ort­be­stim­mung ver­schafft genau das, was Ent­schei­der brauchen:

1. Trans­pa­renz

Sie wissen, wo das Unter­neh­men digital steht. Nicht gefühlt, sondern faktenbasiert.

2. Fokus

Sie erkennen, welche Themen stra­te­gisch relevant sein könnten.

3. Grund­lage für die Strategie

Erst anhand der Aus­gangs­lage kann eine klare Digi­tal­stra­te­gie erstellt werden.

4. Prio­ri­sie­rung der Umsetzung

Aus der Stra­te­gie werden erst Hand­lungs­fel­der und konkrete Mass­nah­men definiert.

Viele Ver­wal­tungs­räte berich­ten nach einer Stand­ort­be­stim­mung, dass sie zum ersten Mal ein gemein­sa­mes Ver­ständ­nis über den digi­ta­len Rei­fe­grad und die not­wen­di­gen Schritte haben.

Wie läuft eine Stand­ort­be­stim­mung ab?

Der Ansatz von Pfund & Partner ist bewusst prag­ma­tisch und auf KMU-Ent­­schei­­der ausgerichtet.

  1. Kickoff und Zielsetzung
    Was soll erreicht werden? Welche Bereiche werden betrach­tet? Wer ist involviert?
  2. Inter­views und Analyse
    Gesprä­che mit Geschäfts­lei­tung, Fach­be­rei­chen und IT. Bewer­tung der Prozesse, IT-Lan­d­­schaft und Digitalisierungshebel.
  3. Rei­fe­grad­mo­dell und Potenziale
    Ein­ord­nung der Ergeb­nisse nach einem ver­ständ­li­chen Reifegradmodell.
  4. Mana­ge­­ment-Summary als Basis für die Strategieentwicklung
    Stand­ort­be­schrei­bung mit Chancen, Risiken und Priorisierungshilfen.
  5. Übergang in die Strategieentwicklung
    Work­shops, um Zielbild, Roadmap und Hand­lungs­fel­der abzuleiten.

Die Stand­ort­be­stim­mung endet nicht mit einer Prä­sen­ta­tion, sondern mündet in die Stra­te­gie­ent­wick­lung.

Woran schei­tern Digi­ta­li­sie­rungs­pro­jekte ohne Strategie?

Typische Muster:

  • Tech­no­lo­gie wird beschafft, ohne stra­te­gi­sches Zielbild
  • Prio­ri­tä­ten wider­spre­chen sich
  • Bereichs­pro­jekte statt Unternehmensprojekte
  • fehlende Res­­sour­cen- und Budgetklarheit

Eine Stand­ort­be­stim­mung deckt diese Risiken auf. Die Stra­te­gie­ent­wick­lung sorgt dafür, dass sie adres­siert werden.

Was ist das Ergebnis am Ende der beiden Schritte?

Sie erhalten:

    • Klarheit über die Ausgangslage
    • eine Digi­tal­stra­te­gie mit Zielen und Roadmap
    • defi­nierte Hand­lungs­fel­der und prio­ri­sierte Massnahmen
    • sichere Ent­schei­dungs­grund­lage für Investitionen

Fazit

Digi­ta­li­sie­rung ist kein Selbst­zweck. Sie soll Wirkung ent­fal­ten und das Geschäft vorwärtsbringen.Die Stand­ort­be­stim­mung ist der erste Schritt. Die Stra­te­gie­ent­wick­lung ist der zweite Schritt. Die Umset­zung ist der dritte Schritt. 

Wenn Sie wissen, wo Sie stehen, wissen Sie auch, wo Sie hin müssen – und wie Sie dorthin kommen.

Inter­esse? Sichern Sie sich Ihre unver­bind­li­che Erstberatung.

Wenn Sie Klarheit wollen, bevor Sie ent­schei­den, ver­ein­ba­ren Sie ein Erst­ge­spräch. Oder starten Sie mit einem Quick-Check.